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Mönch, ärgere dich nicht

Es gibt immer etwas zu verbessern. Wir leben im Zeitalter des Individualismus und der Optimierung. Schande über dich, wenn du nicht mithältst. Egal ob es uns gelingt oder nicht, was bleibt, ist der Drang etwas zu ändern, weiter an sich zu arbeiten.  Als wären wir nicht bereits gut genug.  Aber  alles andere würde sich irgendwie anfühlen, als hätte man sich aufgegeben, oder? Mehr Sport, gesündere Ernährung, genug Schlaf, ein besserer Freund/eine bessere Freundin sein, eine bessere Mutter/ein besserer Vater, eine effizientere Arbeitskraft.. Was soll ich denn noch alles machen? Ist es nicht vielleicht überflüssig, ein Fehler, die "amerikanische Krankheit", sich ständig optimieren zu wollen? Zuerst: Wen verbessern wir? Wer will verbessern? Was verbessern? "Meinen" Körper, "meine" Ernährung, "meine" Gedanken, Emotionen? Wessen?  Wer bin ich? Meditation beschäftigt sich genau mit dieser Frage. Wenn ich keine Erfahrung mit Meditation habe, hier ein erst...